Verein

Der Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik ist der Rechts- und Wirtschaftsträger der Schule und der Kindergärten Nord und Süd. Der Verein soll die Finanzierung dieser Einrichtungen sichern.

Der Verein bildet derzeit für folgende Einrichtungen die rechtliche und wirtschaftliche Trägerschaft

  • Freie Waldorfschule Linz
  • Waldorfkindergarten Nord
  • Waldorfkindergarten Süd
  • Nachmittagsbetreuung an der freien Waldorfschule Linz
  • ein einjähriger Anschlusslehrgang (13.Schulstufe) zur Erlangung der Befähigung zum Ablegen der Externistenreifeprüfung (Matura) – in weiterer Folge als Matura-Anschlusslehrgang bezeichnet.

Der Verein ist nicht auf Gewinn ausgerichtet und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34-43 BAO 1961;

 
Bei der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung wird die finanzielle Situation des Vereins dargestellt. Die Mitgliedschaft ist automatisch mit der Anmeldung eines Kindes in der Schule oder in einem der Kindergärten verbunden. Weiters kann jede/r die Mitgliedschaft als förderndes Mitglied schriftlich beantragen. 

Siehe "Fördernde Mitglieder"

Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menschessele sich bildet die ganze Gemeinschaft
und in der Gemeinschaft lebet der Einzelseele Kraft.

Rudolf Steiner

 

Allgemeine Information zur Finanzierung der Rudolf Steiner- und Freien Waldorfschulen  (Waldorfbund Österreich)

Situation in Österreich

Das Privatschulgesetz 1962, Abschnitt IV, verfügt die Trennung von konfessionellen Privatschulen und Privatschulen in freier Trägerschaft. Die konfessionellen Privatschulen haben einen Rechtsanspruch auf Übernahme der Personalkosten durch den Staat. Für die anderen Privatschulen mit Öffentlichkeitsrecht (dazu zählen alle 12 Waldorfschulen mit ihren rund 2400 Schülern in 7 österreichischen Bundesländern) besteht hingegen lediglich die Möglichkeit einer Gewährung von Subventionen zum Personalaufwand, je nach Maßgabe des geltenden Bundesfinanzgesetzes.

Ebenso keinen gesetzlichen Anspruch gibt es auf Zuschüsse zum Schulsach-aufwand und zu den Baukosten. Für die Waldorfschulen gilt somit: Die Gewährung von Zuschüssen liegt ausschließlich im Ermessen des Unterrichtsministeriums, der Gemeinden und Bundesländer, obwohl an allen Rudolf Steiner- und Freien Waldorfschulen die allgemeine Schulpflicht abgeleistet werden kann und - laut Lehrplanvergleich - die fast vollständige Gleichstellung (die Unterstufe ist völlig gleichgestellt) mit einem Oberstufenrealgymnasium bescheinigt wurde - ein Beweis dafür, dass die Waldorfschule eine Entlastung des staatlichen Schulwesens darstellt.

Die österreichischen Waldorfschulen sind nach den katholischen Schulen die zweitgrößte Privatschulinitiative.

Finanzielle Realität in den Österreichischen Waldorfschulen

Die öffentliche Förderung der Waldorfschulen liegt durchschnittlich bei 20%.

Die Kosten der Schulen werden hauptsächlich durch sozial gestaffelte Schulbeiträge der Eltern abgedeckt, wobei in einem Gespräch mit Vertretern der Beitragsgruppe die individuellen Möglichkeiten seitens der Eltern ermittelt werden.

Die monatlichen Elternbeiträge tragen 60-80% der anfallenden Kosten (Personal- und Betriebskosten).